Lausitz Magazin Ausgabe Sommer 2018

Ein Remis mit drei Siegern

Mit einem innovativen Geschäftsmodell macht Thomas Schulz aus einem Ausgleich drei Sieger. Mit seinem Unternehmen BFU ist er immer öfter das entscheidende Bindeglied bei Bau- und Umweltprojekten.

Gemeinhin ist ein Remis ein Ausgleich, bei dem zumindest eine Partei das Spielfeld als gefühlter Verlierer verlässt. Der Wirtschaftsjurist Thomas Schulz hat es geschafft, mit einem völlig neuen Businesskonzept aus einem Ausgleich tatsächlich drei Gewinner zu generieren. Sein Unternehmen BFU (BFU – Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH) ermöglicht bei immer mehr Bauprojekten eine zügige Umsetzung ohne Reibungsverluste. Er liefert Lösungen für Ausgleichsflächen.

10/2014 – BFU für den Naturschutz tätig

Die Tätigkeiten der BFU – GmbH im Rahmen der Realisierung der naturschutzfachlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bei dem Projekt des Solarparks Beeskow umfassen:
Errichtung und Vorhalten des Schutzzaunes als CEF-Maßnahme für die Zauneidechsen von Anfang Mai bis Ende August 2014
Errichtung und Strukturbildung einer Offenlandfläche zur Streuobstwiese in Kunersdorf bei Pfaffendorf – Nähe Beeskow aktuelle Realisierung im Herbst 2014
Anpflanzung von Sträuchern am östlichen Damm entlang der Straße beim Solarpark aktuelle Realisierung im Herbst 2014


08/2014 – BFU kümmert sich um die Jüngsten

BFU kümmert sich um die Jüngsten
Umweltgesellschaft kümmert sich um junge Pflanzen und junge Fußballer
Die BFU – Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH kümmert sich bei der erfolgreichen Pflanzung von Aufforstungsflächen nicht nur intensiv um die Pflege der jüngsten Pflanzen, sondern gleichzeitig um junge Fußballer. Der SV Fichte Kunersdorf trägt das „Grün“ in seinen Vereinsfarben, und auch die erfolgreichen Leistungen in der Jugendarbeit können mit der BFU verbunden werden. Das gelingt vor allem durch die gute Arbeit des Trainerteams um Carsten Rothbart und Alexander Grimm. Als Anerkennung überreichte die BFU über 25 Sporttaschen an die Jüngsten von „Fichte“. Dank gilt der fachlichen Beratung von Lars Zimmermann vom Team INTERSPORT aus der Spree Galerie in Cottbus. Die BFU ist Ansprechpartner für jeden, der seine großen oder kleinen brach liegenden Flächen aufforsten lassen möchte. Da es sich bei der Erstaufforstung mit der BFU insbesondere um Ausgleichsmaßnahmen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien handelt, ist die Bepflanzung und Pflege für die Eigentümer kostenfrei.


Presseartikel Die Burger LR 04/2014

1.200 Erlen in einer Stunde gepflanzt
1.200 Erlen haben die Schüler der Klasse 10a des Niedersorbischen Gymnasiums aus Cottbus mit der BFU – Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH gepflanzt. Diese Pflanzung wurde im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme für die Erneuerbaren Energien realisiert.
Vom zuständigen Revierförster, Herrn Martin Kahl, wurde die Pflanzung fachlich überwacht. Gemeinsam mit dem Flächeneigentümer, Herrn Alexander Wach, wurden dann, mit viel Matsch an den Schuhen, die Pflanzarbeiten in einer Stunde erledigt.

Presseartikel Märkischer Bote 11/2013

Junger Wald fürs Calauer Umland
Hochwertiger Mischwald auf fünf Hektar / Beste Setzlinge aus Plieskendorf
Rund um die Kleinstadt Calau entsteht auf einer Fläche von fünf Hektar neuer Wald. Möglich wird das durch eine Kooperation der Brandenburgischen Flächen und Umwelt GmbH (BFU) mit der Forstbaumschule Plieskendorf.
„Der Weg zum neuen Wald begann bereits im letzten Herbst, als wir mit verschiedenen Flächeneigentümern rund um Calau erste Gespräche führten und die Möglichkeit für Anpflanzungen vorstellten“, schildert Thomas Schulz von der BFU.
Im zweiten Schritt stellten die Mitarbeiter die erforderlichen Anträge zur Genehmigung der Erstaufforstung bei der Oberförsterei Calau.
Die Flächeneigentümer stimmten zu, der Antrag bei der unteren Forstbehörde war einge-reicht. „Nur mit der unteren Naturschutzbehörde mussten wir uns noch abstimmen. Angepasst an den jeweiligen Standort und in enger Abstimmung mit den Revierleitern, haben wir gemeinsam die Pflanzpläne erstellt.“ Bei Calau wird so ein Stieleichen-Mischwald in Kombination mit Erlen und Birken entstehen.
Als die Oberförsterei Calau im Frühjahr den Antrag genehmigte, konnten zum Sommeranfang die Pflanzen in der Forstbaumschule Plieskendorf bestellt werden, um im Herbst mit der Pflanzung beginnen zu können.
Nun, im Spätherbst, werden die „eingeschlafenen“ Setzlinge der Laubbäume eingepflanzt. Das jähe Ende der Pflanzperiode bestimmt der beginnende Winter mit starkem Forst.

Einfacher Weg
Die BFU ist Ansprechpartner für jeden – privat oder Firma –, der seine brach liegenden Flächen aufforsten lassen möchte. Da es sich bei der Erstaufforstung mit der BFU insbesondere um Ausgleichsmaßnahmen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien handelt, ist die Bepflanzung und Pflege für die Eigentümer kostenfrei.
Aber auch Firmen, die Ausgleichsflächen für ihre Investitionen benötigen, finden mit der BFU einen Partner, der bei der Flächensuche und beim Genehmigungsverfahren bis zur Abnahme des Waldes hilft.

Beste Partner
Die Forstbaumschule Plieskendorf ist seit langem enger verlässlicher Partner der BFU und bietet nicht nur hochwertige Bäume für den Wald, sondern auch Ziergehölze, Koniferen sowie Obst- und Beerensträucher im Topf und Hochstämme im Gartencenter an. Und alle Jahre wieder für die schönste Zeit auch die Weihnachtsbäume.
Der Weihnachtsbaumverkauf startet am 6. Dezember täglich von 9 bis 17 Uhr sowie an den Adventssamstagen (außer Sonntag) von 8:30 bis 12 Uhr. Im Angebot sind Nordmanntanne, Kiefer sowie Blaufichte, serbische Fichte und Fichten im Topf aus eigener Produktion.
Die Forstbaumschule ist ein Betriebsteil der Bäuerlichen Produktionsgemeinschaft Saßleben. Über vierzig Mitarbeiter sind im ökologischen Landwirtschaftsbetrieb tätig. Partner für zukünftige Aufforstungsarbeiten ist auch der Angerhof in Bischdorf, der durch seine hausschlachtenen Schlemmerbuffets regionalen Bekanntheitsgrad erlangt hat und stets gern für Feierlichkeiten gebucht wird.
Regionale Besonderheit ist, dass sich Kunden in Bischdorf und Calau persönlich ihr Fleisch bestellen und abholen können.
In Saßleben kann man täglich von 7 bis 20 Uhr die Frischmilch-Tankstelle auf dem Gelände der Milchviehanlage nutzen. Das geht ganz einfach: Die Milchflasche wird unter den Zapfhahn gestellt, Münze eingeworfen und die Flasche wird gefüllt.


Presseartikel Märkischer Bote 10/2013

Neuer Wald und Hecke für Bienen
Gubener Familie lässt ihre brach liegenden Flächen kostenlos aufforsten
Die Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH (BFU) wird in diesem Herbst auch bei Guben einen Mischwald mit Eichen, Lärchen und Kiefern in der Erstaufforstung realisieren können. Der Wildschutzzaun ist schon gestellt.
Entlang des Weges wird der Waldrand mit Pfaffenhütchen, Eberesche, Wildapfel, Wildbirne und Rotem Hartriegel sowie der sehr seltenen Elsbeere – der Baum des Jahres 2011 – bepflanzt. Familie Gräber wird mit der BFU im nächsten Schritt eine Feldrainhecke in der Kuckucksaue schaffen. Die Hecke mit heimischen Gehölzen bildet einen fast ganzjährigen Blütenstand für die Bienen und ist eine Maßnahme des Naturausgleichs zur Schaffung der biologischen Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft.


Presseartikel Märkischer Bote 10/2013

Begehrter Mischwald hinterm Haus
Erstaufforstung als Ausgleichsflächen in Naundorf / Pflanzung kostenfrei
(MB). Mischwälder gehören zu den gesündesten und auch bei Lausitzern beliebtesten Wäldern. In Naundorf bei Forst (Lausitz) wird die Brandenburgische Flächen und Umweltgesellschaft (BFU) noch in diesem Herbst einen Mischwald mit Stieleichen pflanzen. Es ist eine Erstaufforstung, die Jürgen Loichen ermöglicht. Er hatte in Klein Briesnig immer den Wald hinter seinem Hof, doch der Wald und das Dorf Klein Briesnig mussten 1987 dem Tagebau Jänschwalde weichen. In seiner neuen Heimat in Naundorf konnte sein lang gehegter Wunsch „Wald hinter meinem Garten“ mit der BFU erfüllt werden. Derzeit wird, wie in jedem Herbst, bei Jürgen Loichen am Montag und Dienstag Obst zur Vermostung angenommen.
Trotzdem wird er mit seinem Hausmeisterservice den vor Wildverbiss schützenden Zaun selbst mit errichten und im Auftrag der BFU die Pflege der Kulturen weiterhin selbst übernehmen.


Presseartikel Märkischer Bote 09/2013

»Mit uns zum Wald«
In Guhrow werden 2,7 Hektar aufgeforstet
Die Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH BFU wird in diesem Herbst auch in Guhrow über 2,7 Hektar Wald neu entstehen lassen. Da der Flächeneigentümer Jörg Nippe seit einigen Jahren in Norwegen als Zimmermann arbeitet und lebt, steht sein Freund Robert Malk aus Guhrow als Ansprechpartner der BFU zur Verfügung. Damit sich an der Stelle ein gesunder Wald entwickeln kann, wird die bepflanzte Fläche durch den noch zu errichtenden Schutzzaun vor Wildverbiss gesichert und von der BFU weiterhin gepflegt.

Presseartikel Wochenkurier 12/2012

Presseartikel Märkischer Bote 12/2012

Penkezwerge“ pflegen ihren Wald
Kinder schützen ihre Bäumchen mit Manschetten vor Wildverbiss / Neue Waldflächen gesucht
Im März entstand für eine Erstaufforstung ein Wald für die „Penkezwerge“ aus Burg. Insgesamt haben die Kinder der Kita „Penkezwerge“, Eltern, Mitarbeiter der Forstbaumschule „Fürst Pückler“ aus Zeischa und der BFU – Brandenburgischen Flächen und Umwelt GmbH 750 Lärchen, Buchen, Birken, Eichen, Weiden, Ulmen und Pappeln auf 2 500 Quadratmetern gepflanzt – eine Ausgleichfläche für erneuerbare Energien.
Dieses waldpädagogische Projekt der Kita wird vom zuständigen Revierförster des Landesforstbetrieb Brandenburg, Martin Kahl, begleitet. Regelmäßig geht er mit den Kindern auf Lern- und Erkundungstour durch „ihren“ Wald.
Für das gute Gedeihen der Bäume ist eine Kulturpflege unabdingbar. Dafür waren die maschinellen Pflegearbeiten der Forstbaumschule „Fürst Pückler“ notwendig. Die Kinder haben im Sommer den Begleitwuchs „weggetanzt“ und halfen an heißen Tagen tatkräftig und sehr fleißig beim Gießen ihrer Bäume.
Um den Kindern stets freien Zugang und Sicht zu ihrem Wald zu ermöglichen, wurde hier bewusst auf den sonst üblichen Wildzaun verzichtet. Dem Rehwild blieb die Pflanzung nicht verborgen, und so ist jetzt vorsorglich ein weiterer Schritt in der Baumpflege notwendig geworden.
Auf Schlitten wurden die Kinder am Montag durch den tiefen Schnee zu ihrem Wald gezogen. Sie waren mit Spaß und großen Eifer dabei, und so war die erste Etappe zur winterlichen Pflege gemeinsam schnell erledigt.
Die BFU GmbH hat bereits im letzten Jahr und in diesem Frühjahr 30 Hektar Flächen als Ausgleichsmaßnahmen aufgeforstet. Seit diesem Herbst gibt es weitere zehn Hektar zukünftigen Wald. Die zuvor bepflanzten Flächen von 30 Hektar werden von der BFU gepflegt, damit hier ein gesunder Wald entsteht.


Presseartikel Märkischer Bote 04/2012

Ein neuer Wald für die „Penkezwerge“
Besonderes Projekt zeigt Möglichkeiten für das Anlegen von Wald-Ausgleichsflächen Burg/Cottbus (ha).
Da staunt jeder Forstarbeiter und zieht seinen Hut! In nur einer Stunde haben Kinder der Kita „Penkezwerge“ in Burg, deren Eltern und Großeltern gemeinsam mit Mitarbeitern der Brandenburgische Flächen und Umwelt GmbH (BFU) sowie der Forstbaumschule „Fürst Pückler“ aus Zeischa 750 junge Bäume gepflanzt. „Die 2 500 Quadratmeter Fläche ist ein Teil einer insgesamt 30 Hektar um- fassenden Fläche, die bis zum Herbst als Ausgleichsfläche für ein Photovoltaik-Feld in der Lieberoser Heide – für den Bauabschnitt II – angelegt wird“, erklärt Tina Hoff, Mitarbeiterin der BFU. Das Cottbuser Unternehmen baut derzeit eine Datenbank auf mit unterschiedlich großen und kleinen Flächen von Privatbesitzern und Unternehmen, die für solche Bepflanzungen genutzt werden können. Jeder kann sich hier melden und seine brach liegenden Flächen aufforsten lassen.
„Da es sich um Ausgleichsflächen handelt, ist die Bepflanzung für die Eigentümer kostenlos.“ Allerdings müssen die Flächen einige Bedingungen erfüllen. So darf die Fläche beispielsweise nicht einmal als „Wald“ ausgewiesen sein. Alle Bedingungen erfährt man kostenlos bei der BFU. Nach etwa fünf Jahren nach dem Pflanzen ist die Fläche als „Wald“ anerkannt und kann entsprechend vom Eigentümer genutzt werden, auch als Nutzwald für die heimische Holzheizung.
Die „Penkezwerge“ sind etwas schneller: Sie nutzen schon die Pflanz- und Wachstumsphase zum Lernen. Gemeinsam mit Revierförster Martin Kahl wird es regelmäßige Erkundungstouren durch „ihren“ (künftigen) Wald geben. So konnte das wichtige Anlegen einer Wald-Ausgleichsfläche mit einem waldpädagogischen Konzept für Kleinkinder verbunden werden. Zu entdecken wird es viel geben, denn Silberweide, Stieleiche, Hainbuche, Lärche, Flatterulme, Zitterpappel, Erle und Birke werden die ganze Vielfalt der einheimischen Baumarten präsentieren. Hinzu kommt die ganze Palette an Insekten, Schädlingen und wild ansiedelnden Pflanzen, die zum Wald dazu gehören.
Die Kinder erkunden aber nicht nur den Wald, sondern tragen gleichzeitig, sozusagen als Paten, Sorge dafür, dass die jungen Pflänzchen gut gedeihen. Bei 35 Kindern, die in der Kita „Penkezwerge“ groß, stark und klug werden, sind auch die Eltern und Großeltern als Paten gefragt, um die 750 Bäume zu pflegen. Beim Pflanzen der Setzlinge hat das schon hervorragend geklappt. Aber auch für Firmen, die für ihre Investitionen Wald in Anspruch nehmen müssen, ist die BFU GmbH der richtige Partner. Hier finden sie Hilfe bei der Suche von geeigneten Ausgleichsflächen, für die Genehmigungsverfahren bei den Oberförstereien, zu denen die BFU einen engen Kontakt hat, bis hin zum Beauftragen von zertifizierten Forstbaumschulen, die das gesetzlich vorgeschriebene Zuchtmaterial pflanzen können.
„Gepflanzt werden dürfen nur in Brandenburg gezogene Setzlinge aus einheimischen Arten. Das wird unter anderem als Schutz vor eingeschleppten Krankheiten vorgeschrieben“, erläutert Tina Hoff. Fünf Jahre bleibt der heran- wachsende Wald von einem ebenso vorgeschriebenen Verbisszaun geschützt. Wenn danach mindestens 80 Prozent der Bäume gesund sind, wird die Fläche als Wald ausgewiesen. Erst dann wird der Schutzzaun entfernt. Denn Wald muss frei zugänglich sein.